Freizeit

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Hier finden Sie wissenswertes, wenn Sie die Sehenswürdigkeiten der Gemeinde besichtigen wollen, oder nach Freizeit- und Kulturangeboten im Gemeindegebiet Schiffweiler suchen. 

 

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In Heiligenwald liegt die ehemalige Grube Itzenplitz, deren Tagesanlagen ein eindrucksvolles Bild abgeben. Das Fördergerüst Itzenplitz III, eine 13 Meter hohe Stahlfachwerkkonstruktion, Historisches Pumpenhaus Itzenplitzer Weiherist heute das älteste erhaltene Seilscheibengerüst des Saarbergbaus. Sie ist Namensgeber für das Waldgebiet zwischen Merchweiler, Heiligenwald und Friedrichsthal. Der Naherholungsraum Itzenplitz ist mit seiner Gesamtfläche von 667 Hektar eine Kulturlandschaft, die durch den Steinkohlebergbau entstanden und auch geprägt worden ist. Er verfügt über einen Nordic-Walking-Park mit vier verschiedenen  Strecken von 5,5 km bis 11 km zwischen Heiligenwald, Friedrichsthal und Merchweiler. Wanderwege von einer Länge bis zu 25 km erschließen das gesamte Gebiet. Der idyllisch gelegene Itzenplitzer Weiher mit dem historischen  Pumpenhäuschen ist zentraler Mittelpunkt des Naherholungsraumes und stellt ein besonderes Kleinod im Denkmälerbestand des Saarlandes dar. Hier ist ein großartiges Erholungsgebiet für Wanderer, Nordic-Walker, Radfahrer, Reiter und Angler entstanden.

 

Ansicht Färderturm mit BäumenFür Wanderer und Walker bietet die Gemeinde Schiffweiler zum Thema Industriekultur geführte Themenwanderungen an. Die Wanderungen werden von ausgebildeten Gästeführern durchgeführt und umfassen einen Weg von ca 5 km Länge. Erwandern Sie mit uns auf den Wegen rund um die beiden Gruben die Vergangenheit des Bergbaues in unserer Gemeinde und sehen Sie seinen Einfluss auf Menschen, Landschaft und Kultur.

Treffpunkt ist jeweils am Denkmal vor dem Haupteingang der Grube Reden. Es wird ein Kostenbetrag von 3,00 EURO€ pro Person erhoben, die Wanderung wird ab einer Teilnehmerzahl von 5 Personen durchgeführt. Gruppenpauschale ab 10 Personen: 30,00 EUR. Anmelden können Sie sich bei: Gemeinde Schiffweiler, Jutta Gimmler Tel. 06821/678 - 43 oder Gästeführer Stefan Forster, Tel: 06821 - 963328 
 
Auch Frauenführungen bietet die Gemeinde Schiffweiler an: Die Bergbauwege einmal anders erleben: aus der Sicht der Frauen. Erleben Sie hier die soziale Bedeutung des Bergbaus im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert. War es überhaupt wünschenswert, Bergmannsfrau zu werden? Nach Goethe waren sie ja "nur" verantwortlich für Kinder, Küche, Kirche. Oder waren die Frauen von damals die Vorreiterinnen der Emanzipation von heute? Zahltag und Suppenküche - was hatte es damit auf sich? War die Kaffeekisch Mittelpunkt des Lebens? Welche Bedeutung hatte die Franzosenschule? Die Frauenspaziergänge der Gemeinde Schiffweiler, geführt von Heide Stein, zeigen den Bergbau aus der Sicht der Frauen. Auch Männer sind bei diesen Wanderungen natürlich gern gesehene Gäste.
 
Blick von Bergehalde auf Grube Reden Erleben Sie den Bergbau aus der Sicht der Frauen. Vereinbaren Sie einen individuellen Termin bei der Gemeinde Schiffweiler unter 06821 - 67843, Frau Gimmler, oder auch direkt bei Frau Stein unter 06821 - 63 08 30. Führungen werden ab einer Teilnehmerzahl von 5 Personen durchgeführt und kosten 3,- EUR/Pers., hier sind Kinder bis 12 Jahre sind frei.

 

Natuerlebnisweg Striet SchildDie Gemeinde Schiffweiler und der NABU -Gruppe Schiffweiler- haben gemeinsam einen Naturerlebnisweg am Strietberg konzipiert.
 
Mit Erlebnis- und Informationsstationen wird hier die Thematik Umwelt und Natur aufgegriffen und für Erwachsene und Kinder erlebbar gemacht.
 
Hauptbestandteile des Weges sind u.a.:
 

eine ”lebende” Sonnenuhr

ein Hörtrichter

eine Sprunggrube

ein Summstein

ein phänologischem Kalender

ein “Lebensnetz”

eine Kräuterspirale

eine Klangstation

zwei Sinnesbänke

eine Trockenmauer mit Eidechsenskulptur

zwei Wildbienenhotels

Lesesteinhaufen

Ameisennest

Windrose

 
Auf mittlerweile 54 Schau- und Informationstafeln wird eine breite Themenfülle aufgegriffen.
Und damit Muße und Erholung nicht zu kurz kommen, stehen am Weg mittlerweile 8 Bänke und ein Tisch. Dazu kommen noch zwei Sinnesbänke zum Füße und Seele baumeln lassen.
 
Beginn und Ende des Weges sind am unteren Ende der Bauernstraße. Er ist insgesamt 2,3 km lang und verläuft über asphaltierte Wege, so dass ein ganzjähriges Begehen möglich ist.