Schiffweiler erhält Gelder für Städtebauförderung

Klaus Gorny, 1. Beigeordneter der Gemeinde Schiffweiler, und Martina Puhl-Krapf, Sachbearbeiterin für Fördermittel, nahmen am 11. Mai die Bewilligungsbescheide für die Städtebauförderung entgegen. Foto: Gemeinde

Die öffentliche Hand investiert in diesem Jahr über 32 Millionen Euro in die bauliche Neugestaltung der Städte und Gemeinden des Saarlandes. Das gab Bauminister Klaus Bouillon kurz vor dem Tag der Städtebauförderung am 11. Mai bekannt. Der fand in diesem Jahr in Tholey statt und auch Vertreter der Gemeinde Schiffweiler waren dazu eingeladen.

Klaus Gorny, 1. Beigeordneter der Gemeinde, nahm in Vertretung für Bürgermeister Markus Fuchs gemeinsam mit der Sachbearbeiterin für Fördermittel, Martina Puhl-Krapf, zwei Bewilligungsanträge des Bauministers entgegen. Für städtebauliche Maßnahmen wurden der Gemeinde Schiffweiler rund 226.000 Euro zugesagt. Mit dieser Zuwendung kann die Gemeinde zum Beispiel öffentliche Plätze und Wege umgestalten, leerstehende Gebäude abreißen, die Infrastruktur verbessern oder Grün- und Freiflächen aufwerten. Angedacht sind Investitionen in die Spielplätze Kreisstraße in Landsweiler und Mühlbachstraße Schiffweiler. Die Finanzierung erfolgt zu je einem Drittel durch den Bund, das Land und die Kommunen selbst. Um die Fördermittel zu erhalten, muss ein sogenanntes integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept vorgelegt werden, das bereits in Auftrag gegeben wurde.

„Wir freuen uns sehr über die Städtebauförderungsmittel, denn damit können wir die bauliche Entwicklung unserer Gemeinde weiter zum Positiven fortführen. Und durch die Aufwertung ihres Wohnortes wird auch das Leben der Menschen vor Ort attraktiver gestaltet“, sagt Bürgermeister Markus Fuchs.

Der zweite Bewilligungsbescheid, den die Gemeinde Schiffweiler zur Städtebauförderung erhalten hat, beläuft sich auf 66.000 Euro. Bauminister Bouillon hat die finanzielle Unterstützung für die städtebauliche Maßnahme „Heiligenwald Itzenplitz“ zugesagt. Dabei handelt es sich um ein langfristig angelegtes Projekt, an dem seit 2009 gearbeitet wird. In Heiligenwald wurde bereits eine alte Halle, die nicht ins Ortsbild passte, mit Hilfe von Fördermitteln aus vergangenen Jahren abgerissen. Nun sollen von den neuen Geldern noch weitere Teile wie Bodenplatten und Stützmauern entfernt werden, um das Areal bei der denkmalgeschützten Grubenanlage Itzenplitz aufzuwerten.